Klinikum Offenbach

EstrichTechnik III/2011:
Patient Estrich.

Schnelle Belastbarkeit und pünktliche Belegreife – gerade auf Großbaustellen gehören diese Faktoren noch immer zu den größten Herausforderungen für den Estrichleger. So auch beim Neubau des Operations- und Bettenhauses des Klinikums Offenbach, in das rund 60.000 Quadratmeter Estrich eingebaut werden sollten. Da der Bau jedoch immer weiter in Verzug geraten war, ging es auf der Baustelle hoch her: Insbesondere auf den Fluren des neuen Krankenhauses waren notwendige Trocknungszeiten kaum durchsetzbar – trotz Absperrungen wurde der Estrich häufig schon am nächsten Tag massiv belastet. Die Folge: Ständige Rissbildungen und ein erheblicher Mehraufwand für den Estrichleger – der „Patient Estrich“ entwickelte sich zum Problem. Nach etwa der Hälfte der Fläche und immer häufigeren Beschädigungen durch zu frühe Beanspruchung war für den Bauleiter der Estrichfirma klar: So kann es nicht weiter gehen. Er zückte sein Mobiltelefon und wählte die Nummer der PCT in Hemmingen.

„Der Frust beim Estrichleger war schon groß“, erinnert sich Matthias Hartmann, Außendienstmitarbeiter der PCT und technischer Berater für Retanol Estrich. „Da baut man fach- und sachgerecht seinen Estrich ein und am nächsten Tag fährt einer mit dem Hubwagen drüber und macht alles kaputt.“ Die Frage war nun: Kann es mit der Umstellung auf Retanol Estrich gelingen, die Festigkeitsentwicklung so zu beschleunigen, dass es zu keinen weiteren Beschädigungen durch zu frühe Belastung kommt? Matthias Hartmann schlug einen Feldversuch vor Ort vor. Gemeinsam mit dem Estrichleger und dem Architekten produzierte er kurzfristig auf einem der Flure ein Teilstück von ca. 20 Quadratmetern mit Retanol Estrich sowie als Kontrollgruppe weitere Flächen mit dem bisher verwendeten Standardestrich. Am folgenden Tag schlug die Stunde der Wahrheit: Während der Standardestrich  schon auf den ersten Blick noch ziemlich frisch wirkte und auch bei näherer Prüfung beim besten Willen nicht belastbar war, konnte man beim Retanol Estrich sofort den viel weiter fortgeschrittenen Trocknungsstand erkennen. Auch sämtlichen Ritz- und Belastungstests hielt der Retanol Estrich ohne Beanstandung stand.

Mit dieser eindrucksvollen Demonstration war das Hauptproblem des Estrichlegers beseitigt. Aufgrund der schon aufgelaufenen Verzögerungen benötigte er zudem aber die Sicherheit, dass der noch zu erstellende Estrich – immerhin rund 30.000 Quadratmeter(!) – auch punktgenau seine Belegreife erreichte. Auch hier ging Matthias Hartmann von PCT einen ungewöhnlichen und für den Estrichleger äußerst vorteilhaften Weg: Innerhalb einer Woche präsentierte er ein Schreiben, in dem „das Erreichen der Belegreife zum gewünschten Zeitpunkt durch die PCT garantiert und abgesichert“ wurde. Voraussetzung hierfür waren lediglich eine qualitative Umstellung von Sand und Zement sowie die kontinuierliche Überwachung des Estricheinbaus durch PCT. Ausgestattet mit diesen Sicherheiten konnte die Estrichfirma nun beruhigt weiter bauen – ohne Angst vor Verzug oder weiteren Beschädigungen. Und tatsächlich: Auf der gesamten Fläche von 30.000 Quadratmetern kam es in keinem einzigen Fall mehr zu Rissen oder Schüsselungen und die gewünschte Belegreife und Festigkeit wurden ausnahmslos erreicht.

Presseveröffentlichung EstrichTechnik

PCT aktuell.

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Referenzen

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Retanol Estriche von PCT sind anderen Zementestrichen und Estrichadditiven praktisch in allen Eigenschaften überlegen – in der Anwendung, in der Wirkung und im Endergebnis.

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