RETANOL® 511 - Das Meisterstück. Punktgenau belegreif ab 72 Stunden.

RETANOL® 511-EKA-VIWA

RETANOL® 511, EKA und VIWA sind für schwund- und spannungsarme Hochleistungsestriche auf zementärer Basis. Je nach Dosierung garantiert RETANOL® 511 die Belegreife schon ab drei Tagen, RETANOL® EKA und RETANOL® VIWA ab fünf Tagen.

Top-Eigenschaften

  • Belegreife ab 3 Tagen 
  • Lange Verarbeitungszeit
  • Begehbar ab 24 h, belastbar ab 48 h
  • Schwund- und spannungsarm

Anwendungsbereiche

  • Für Innen- und Außenbereiche
  • Für früh belegbare, schnell härtende Verbundestriche
  • Für Estriche auf Trenn- oder Dämmschicht
  • Für Heizestriche

Form

flüssig

Verarbeitungstemperatur rel. Luftfeuchte

+5 °C bis max. +28 °C

Lieferform

Gebinde: 20 Liter

Verarbeitungshinweise für Estrichprofis

  • Belegreife nach 18–21 Tagen: 0,20 Liter RETANOL® je Estrichmischung (Standardmischkessel, 250 l Bruttoinhalt) = 1.000 ml/m³ 
  • Belegreife nach 12–14 Tagen: 0,25 Liter RETANOL® je Estrichmischung (Standardmischkessel, 250 l Bruttoinhalt) = 1.250 ml/m³ 
  • Belegreife nach 3*/5–7 Tagen: 0,35 Liter RETANOL® je Estrichmischung (Standardmischkessel, 250 l Bruttoinhalt) = 1.750 ml/m³ W/Z-Wert: max. 0,6 

​​​​​​(bei allen Dosierungen)

(Angaben beziehen sich auf 50 mm Aufbauhöhe bei unbeheizten und maximal 65 mm bei beheizten Estrichkonstruktionen) 

Bei Aufbauhöhen > 60 mm bei unbeheizten Estrichen ist die Dosierung zwingend auf 0,35 l RETANOL® = 1.750 ml/m³, unabhängig von der gewünschten Belegreife, zu erhöhen. Wir empfehlen diese Dosierungserhöhung jedoch schon bei Estrichdicken > 50 mm. Die Zeiten bis zum Erreichen der Belegreife können sich erfahrungsgemäß gerade bei den sehr schnellen Beschleunigungsphasen (3*, 5 und 7 Tagen) auch bei dieser Dosierung verlängern. Bei Estrichdicken von 70-80 mm sind Verzögerungen von zwei bis drei und bei Estrichdicken von 80-100 mm von fünf bis sechs Tagen möglich. Dosierungserhöhungen bis maximal 500 ml Standard-Estrichmischung = 2.500 m³ sind möglich. ACHTUNG: 500 ml = 2.500 ml/m³ dürfen keinesfalls überschritten werden!

  • Eine Dosierung von 0,35 Liter RETANOL® = 1.750 ml/m³ ist ebenfalls zwingend erforderlich, wenn bei Heizestrichen eine Rohrüberdeckung von 35 mm eingebaut werden soll. 
  • Bei den geforderten Estrichgüten CT-C-30-F5 oder CT-C35-F5 (gilt für alle Estrich-Konstruktionsarten) ist ebenfalls immer eine Dosierung von 0,35 Liter RETANOL® = 1.750 ml/m³, unabhängig von der Estrichdicke, vorzunehmen.

Bei der Verarbeitung von RETANOL® 511/611/711 und RETANOL® EKA/EKA BLAU/EKA BW/VIWA/VIWA GELB sind DIN 18560, DIN EN 13318 und DIN EN 13813 zu beachten. Bei den Zuschlagstoffen ist zwingend die Sieblinie A/B, 0-8 mm, zur Herstellung von Estrichbeton nach DIN 1045-2 zu verwenden. Zement: Siehe Freigabeliste PCT. Nur geeignete Zemente verwenden!

Für die Ausführung und Herstellung von RETANOL® Estrichen gelten die allgemeinen Richtlinien, PCT Merkblätter und die normativen Vorgaben für Zementestriche. Die beschleunigte Erhärtung von RETANOLl® 511/611/711 und RETANOL® EKA/EKA BLAU/EKA BW/VIWA/VIWA GELB ist zu beachten!

Verarbeitungstemperatur +5 °C bis max. +28 °C (Umgebungs- und Untergrundtemperatur).

RETANOL® 511/611/711 und RETANOL® EKA/EKA BLAU/EKA BW/VIWA/VIWA GELB innerhalb von 60 Min. nach dem Mischen verarbeiten.

Generell gilt: RETANOL® Estriche sollten nach max. 90 Min. abgezogen und geglättet/gerieben sein.

Bereits anziehenden Estrichmörtel niemals mit Wasser erneut reaktivieren (gilt insbesondere auch für das maschinelle Glätten und das Glätten von Hand) oder mit frischem RETANOL® 511/611/711 und RETANOL® EKA/EKA BLAU/EKA BW/VIWA/VIWA GELB mischen.

RETANOL® vor jeder Anwendung intensiv aufschütteln.

Das turnusmäßige Wiederholen des Aufschüttelns (etwa alle 30 Min.) während der Verarbeitung ist zu beachten und durchzuführen. Längere „Standzeiten“ des Kanisters bewirken ein Absetzen der Inhaltsstoffe und beeinträchtigen die Wirkung und Funktionsweise negativ.

Zugluft, direkte Sonneneinstrahlung und übermäßige Wärmeeinwirkung (Heizperiode in der kalten Jahreszeit)* sind während der gesamten Verarbeitung zu vermeiden. Große Fensterfronten und bodengleiche Glasfassadenbereiche sind gegebenenfalls abzudunkeln.

* Gilt nur mit RETANOL® 511

Estrich-Maschine etwa zur Hälfte mit Sand und der gesamten Zementmenge füllen, RETANOL® 511 und RETANOL® EKA/VIWA dem ersten Anmachwasser (in der Regel 5-10 l) beigeben und anschließend Maschine komplett befüllen. Währenddessen die erforderliche Restwassermenge nach und nach zugeben, bis eine steif-plastische Konsistenz erreicht ist. Eine Mischzeit von zwei Minuten bewirkt den notwendigen Aufschluss der Inhaltsstoffe sowie die Wirkungsweise der RETANOLE® und ist daher zwingend einzuhalten. 

ACHTUNG: RETANOLE® dürfen zu keiner Zeit mit anderen Estrich- und Mörtelzusatzmitteln gemischt werden.

Die Konsistenz muss steifplastisch bis plastisch sein! 

Wird mit einer zu weichen bzw. zu wasserhaltigen Mischung gearbeitet, erreicht der Estrich geringere Festigkeiten. Dies kann verstärkt zu Schwundrissen, Verformungen und Schüsselungen führen. Die Belegreife wird erst später erreicht. Die Festigkeit und die für die Belegreife wichtige geringere Restfeuchte sind von den folgenden Faktoren abhängig:

Eine ungenügende Verdichtung des Estrichs hat geringere Festigkeiten des Estrichs zur Folge.

RETANOL® reguliert die unterschiedlichen Baustellenbedingungen nahezu vollständig. Bei niedrigen oder extrem hohen Umgebungs- und Untergrundtemperaturen sowie hoher relativer Luftfeuchtigkeit (> 70 %) ergeben sich zum Teil geringfügig längere Aushärtungs- und Trockenzeiten von ca. 1-4 Tagen bei Dosierung auf ca. 14 Tage. 

Bei einer Beschleunigung/Dosierung auf sieben Tage verlängert sich die Erreichung der Belegreife um ca. 1-2 Tage. Diese Angaben beziehen sich auf den Vergleich mit Umgebungsbedingungen bei +20 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 %. Ein Luftaustausch ab dem 2. Tag nach Estrichverlegung ist jedoch unerlässlich. 

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Stoßlüften unter 7.3.

Estrichflächen dürfen während der Aushärtung bis zum Erreichen der Belegreife weder teil- noch ganzflächig abgedeckt werden. Dies ist insbesondere vom Auftraggeber zu beachten.

Die Belegreife darf nur mit einem CM-Messgerät ermittelt werden. Elektronische Messgeräte sind bei RETANOL® Estrichen nicht zulässig.

Die erforderliche Estrichdicke richtet sich nach DIN 18560. Alle Angaben zur Belegreife beziehen sich auf 50 mm Aufbauhöhe bei unbeheizten und maximal 65 mm bei beheizten Estrichkonstruktionen. Bei höheren Aufbauhöhen verlängert sich die Zeit bis zum Erreichen der Belegreife.

Nur geeignete, von PCT freigegebene Zementsorten verwenden.

Sieblinie A/B, 0–8 mm, zur Herstellung von Estrichbeton nach DIN 1045-2.

RETANOL® 511, EKA und VIWA sind mit CEM I und CEM II nach DIN EN 197 verträglich. Es dürfen ausschließlich von PCT freigegebene Zemente verwendet werden.

Referenzen

Marco-Polo-Tower

Premium-Zielgruppe steht auf Premium-Estrich. RETANOL® EKA.

Der Kristall am Holzhafen in Hamburg. 7.500 m² Estrichfläche.

Referenzen A-Z

Schloss Moritzburg

Schöner als Porzellan, härter als alle Anderen.

Schloss Moritzburg, Treffpunkt für Liebhaber des sächsischen Barock, des Meissner Porzellans und des härtesten Hochleistungsestrichs der Welt.

Referenzen A-Z