Für qualitätsoptimierte, schwundreduzierte Flächen.

RISOL 111 / RISOL PLUS

Der Estrich-Stabilisierer RISOL 111 / RISOL PLUS dient der Verbesserung der Estrich-Homogenität sowie der Oberflächeneigenschaften und sorgt durch ein verbessertes Erhärtungsverhalten für  reduziertes Schwindverhalten und Rissminderung.

Top-Eigenschaften

  • Hohe Frühfestigkeiten
  • Begehbar nach einem Tag, belastbar nach 3 Tagen
  • Verbesserung der Oberflächeneigenschaften
  • Plastifizierend bei gutem Wasserrückhaltevermögen 

Anwendungsbereiche

  • Herstellung von leicht glätt- und abziehbaren Zementestrichen im Verbund, auf Trennlage und als schwimmender Zementestrich. 
  • Herstellung von Heizestrichen

Farbe

dunkelbraun

Form

flüssig

Dichte (bei +20°C)

1,11

Verarbeitungsmaterial

über +5 °C

Haltbarkeit

ca. 12 Monate - sonnengeschützt und frostfrei lagern

Lieferform

Einweggebinde PVC-Kanister: 20 kg netto

Verarbeitungshinweise für Estrichprofis

Verbesserung der Estrich-Homogenität. Reduktion des Luftporengehalts und des Schwindverhaltens (Schüsselungen) sowie Rissminderung, plastifizierend bei gutem Wasserrückhaltevermögen, hohe Frühfestigkeit. Begehbar nach einem Tag, belastbar nach drei Tagen. Verbesserung der Oberflächeneigenschaften.

Zur Herstellung von leicht glätt- und abziehbaren Zementestrichen im Verbund, auf Trennlage und schwimmend sowie zur Herstellung von Heizestrichen. 

RISOL 111/RISOL PLUS ist für die Anwendung im Innen- und Außenbereich sowie im Dauernassbereich einsetzbar.

Bitte beachten: RISOL 111/RISOL PLUS hat keinerlei trocknungsbeschleunigende Wirkung.

RISOL 111/RISOL PLUS ist mit CEM I und CEM II Zementen nach DIN EN 197 verträglich. Nur von PCT freigegebene Zemente verwenden. Die chemische Zusammensetzung von RISOL 111/RISOL PLUS beeinflusst nicht die Eigenschaften von Heizrohrmaterialien und ist dadurch auf allen DIN-gerechten Flächenheizsystemen einsetzbar.

Es sind die einschlägigen Normen, insbesondere die DIN 18353, die DIN EN 13813 und DIN 18560, sowie technische Vorschriften und die anerkannten Regeln des Fachs zu beachten. Bei beheizten Estrichen gelten zusätzlich EN 1264-4 sowie die Fachinformation „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“, Zentralverband Sanitär Heizung Klima, St. Augustin, und die über den ZDB im Zusammenhang mit beheizten Fußbodenkonstruktionen veröffentlichten Merkblätter.
RISOL 111/RISOL PLUS darf nicht zusammen mit anderen Zusatzmitteln, wie z.B. Luftporenbildnern, verwendet werden.
Dosierung: 0,2 % bis 0,3 % vom Zementgewicht. Wasserreduktion beachten. Höhere Dosierungen sind nur in Abstimmung mit der PCT Chemie GmbH möglich. RISOL 111/RISOL PLUS dem ersten Anmachwasser zugeben. Danach ist die Wassermenge (ohne RISOL 111/RISOL PLUS) so zu ergänzen, dass die bevorzugte Verarbeitungskonsistenz erreicht wird. Die Zugabe von RISOL 111/RISOL PLUS darf auf keinen Fall in das üblicherweise verwendete Wasserfass erfolgen. Überdosierungen und/oder hohe W/Z-Werte (> 0,7) können die Mörtelkonsistenz bis zur Unbrauchbarkeit beeinflussen, den Luftporengehalt im Estrich erhöhen und dadurch die Festigkeiten herabsetzen. PCT empfiehlt den Einbau von erdfeuchten bis steifplastischen Estrichmischungen.

Nach dem Fördern an den Verarbeitungsort ist der Mörtel entsprechend zu verteilen, gemäß den anerkannten Regeln des Fachs zu verdichten, ebenflächig abzuziehen und abzureiben, falls gefordert, ebenfalls zu glätten. Der Einsatz von Glättmaschinen ist empfehlenswert, da dadurch höhere Oberflächengüten und Festigkeiten erzielt werden. Das Anlegen von Schein- und Dehnungsfugen erfolgt gemäß den anerkannten Regeln des Fachs sowie den einschlägigen Hinweisen in den jeweiligen Normen und Arbeitsblättern der Verbände.
Anbruchgebinde stets dicht verschließen und schnellstmöglich aufbrauchen.

Schutz vor Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung ist während der Erhärtung zu beachten. Frisch hergestellte Flächen sind gegen zu rasche Austrocknung zu schützen. Bei Estrichverlegungen im Außenbereich sind entsprechende Schutzmaßnahmen gegen direkte Sonneneinstrahlung, zu schnelle Austrocknung und Regen (Regenschutz mindestens für den Zeitraum von drei Tagen nach Estricheinbau) zu ergreifen. Für die Estrichherstellung in den heißen Sommermonaten ist es empfehlenswert, die Einbauzeiten auf die frühen Morgen- und Vormittagsstunden zu beschränken.

Vor Verlegung des Oberbodens muss die Restfeuchte des Estrichs vom Oberbodenleger mit der CM-Methode gemessen werden.

RISOL 111/RISOL PLUS ist ein Estrichvergütungs- bzw. -zusatzmittel. Der Anwender ist gemäß DIN EN 13818 und DIN 18560-1 verpflichtet, entsprechende Erstprüfungen im Rahmen der Konformitätserklärung durchzuführen. Ferner besteht die Verpflichtung, die Produktion/Herstellung des Estrichs regelmäßig zu überprüfen und in dem sogenannten „WPK-Handbuch“ nachzuhalten. Erstprüfungen gemäß DIN EN 13813 sind ebenfalls grundsätzlich erforderlich, wenn sich die Ausgangsstoffe (Sand und/oder Zement und/oder Zusatzmittel) für die Estrichherstellung ändern. PCT unterstützt ihre Kunden hier jederzeit. Bitte sprechen Sie PCT bei Fragen an.

RISOL 111/RISOL PLUS darf nicht in Gewässer, Abwasser oder Erdreich gelangen. Restentleerte Gebinde (tropffrei und geöffnet) als Wertstoff der Wiederverwertung zuführen.

Alle Angaben zu diesem Produkt beruhen auf umfangreicher Praxiserfahrung und Prüfungen der PCT Performance Chemicals GmbH. Es ist jedoch nicht möglich, sämtliche Baustellenbedingungen zu erfassen und die entsprechenden Ausführungsvorgaben auszuführen. Daher wird empfohlen, Anwendbarkeit, Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit dieser Angaben und der jeweils vorgesehenen Maßnahmen durch Eigenversuche zu überprüfen. PCT übernimmt die Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit dieser Produktinformation und für die beschriebenen Eigenschaften sowie die Wirkung des Produktes. PCT behält sich Änderungen der Produktspezifikationen vor. Im Rahmen der PCT Baustellenbegleitung entfällt die Verpflichtung zur Prüfung der Anwendbarkeit und Zweckmäßigkeit.

Referenzen

Technische Universität Dresden

Bauphysik-Lehrstunde für Biophysiker dank RISOL 211

Das Biotechnologische Zentrum der TU Dresden ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum mit modernsten Laboreinrichtungen. Erhöhter Publikumsverkehr, schwergewichtige technische Geräte sowie die durch den Einbau hochwertige Beschichtung forderten die Estrichgüte von 5 kN/m². Mit dem Einbau von RISOL 111 war der Estrich schon nach einem Tag wieder begehbar.

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