Mit RETANOL® Estrich in Richtung Klimaneutralität von Bauvorhaben

Die 3 Stellschrauben für ca. 110 kg/m² weniger CO2-Emission:
Der Estrich ist unter anderem in Kombination mit der Fußbodenheizung die entscheidende Stellschraube für weniger CO2-Emission in der Erstellung und späteren Nutzung des Gebäudes. Die kurze Aufheizphase, Nenndickenreduzierung und Steigerung der Energieeffizienz der Fußbodenheizung, ermöglichen es, die CO2-Emission um ca. 10 % zu reduzieren.
Zementmengen reduzieren
Hauptverantwortlich für die weltweite Produktion von CO2 ist die Zementindustrie mit mehr als 6–7 % der jährlich weltweiten CO2-Emission. Durch die neue Produktlinie der Reducer® Produkte ist es der PCT Chemie gelungen, die Zementmenge zu verringern und somit den CO2-Ausstoß um bis zu 48 % zu reduzieren.

1. Schritt: Wechsel von CEM I- zu CEM II-Zement
Durch den Wechsel vom CEM I-Zement zu CEM II-Zement können die CO2-Emissionen um 35 % gesenkt werden. CEM II-Zement beinhaltet einen zweiten Hauptbestandteil,
der im Vergleich zu Portlandklinker, dem Hauptbestandteil von CEM I-Zement, weniger CO2-intensiv ist. Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung der Umweltbelastung.
2. Schritt: Reduzierung der Zementmenge mit Reducer
Die Reducer Produktlinie ermöglicht eine weitere Reduktion der verwendeten Zementmenge im Vergleich zu herkömmlichen Estrichen. Bei Produkten wie Retanol® Reducer 48 wird die Zementmenge um 20 % verringert, was zusätzlich
die CO2-Emissionen senkt.
Durch diese innovativen Ansätze hat PCT Chemie den CO2-Ausstoß des Estrichs um bis zu 48 % reduziert und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Bauindustrie.
Nenndicke reduzieren
Durch die Nenndickenreduzierung können mit einem Retanol® Estrich bis zu 69 % (Xthinn NeaTherm) Estrichmasse gegenüber einem herkömmlichen Estrich eingespart werden. Durch die Erhöhung der Biegezugfestigkeit bis zu einem F9, kann bei gleichbleibender Flächenlast die Nenndicke reduziert werden.
Bei 5 kN/m² und dem Wechsel von einem herkömmlichen Estrich F4 (50 kg Zement) auf einen F5 Retanol® Estrich (55 kg Zement) kann die Nenndicke um 20 mm und somit die Estrichmasse um ca. 27 % reduziert werden.
Durch den Einsatz von Retanol® Reducer 48 kann die Zementmenge gegenüber dem herkömmlichen Estrich um 20 % auf 50 kg reduziert werden.
Somit sparen Sie folgende Rohstoffe:
- 27 % Sand
- 27 % Zement
- 27 % CO2

Nenndickenreduzierung bei 5 kN/m²
Hier ein Rechenbeispiel:
| Estrichart | Zement kg/Mischung | Zement kg/cm | Nenndicke in cm | Zementmenge/m² | CO₂-Emission/m² | Reduzierung CO₂-Emission/m² |
| herkömmlicher Estrich F4 | 50 | 2,5 | 7,5 | 18,75 | 7,20 | |
| Retanol® Reducer 48 F5 | 50 | 2,5 | 5,5 | 13,75 | 5,28 | –27 % |
HEIZKOSTENREDUZIERUNG BEI EXTERNEN HEIZQUELLEN
CO₂-REDUZIERUNG IN DER AUFHEIZPHASE BEI EXTERNEN HEIZQUELLEN
Vor dem Start der Bodenbelagsarbeiten findet das Funktionsheizen nach DIN EN 1264-4 statt, um die Funktion der Fußbodenheizung zu bestätigen. Anschließend wird das Belegreifheizen des Estrichs durchgeführt, womit der Trocknungsprozess unterstützt werden soll. Das Belegreifheizen wird so lange ausgeführt, bis die Belegreife des Estrichs erreicht ist. Dieser Aufheizvorgang dauert mind. 26 Tage und ist für das Voranschreiten des Bauprozesses, in Vorbereitung der Bodenbelagsarbeiten, absolut notwendig. In mehr als 50 % der Fälle liegt die angedachte Energieversorgung durch z.B. die Fernwärme oder einer Wärmepumpe nicht an. Um den Bauprozess nicht zu unterbrechen, wird in diesen Fällen auf externe Heizgeräte zurückgegriffen. Externe Heizgeräte, ob Öl- oder Strombetrieben, sind in der Energienutzung ineffizient und somit kostspielig, da der Energieverbrauch vergleichsweise hoch ist. Durch Retanol® Estrich kann die Aufheizphase auf 4 Tage reduziert werden, womit sich die CO2-Emission um ca. 80% reduziert.

Annahmen:
Maschinenauslastung von 80%, Ölkosten von 3€/L, Stromkosten von 50 ct/kWh
| RETANOL® | herkömmlicher Estrich | |||||
| Heizquelle | CO₂-Emission/m² | Heiztage | CO₂-Emission/m² | Heiztage | CO₂-Emission/m² | Reduzierung CO₂-Emission/m² |
| Öl | 0,9 kg | 4 | 3,6 kg | 26 | 23,40 kg | –19,8 kg |
| Strom | 1,22 kg | 4 | 4,9 kg | 26 | 31,70 kg | –26,8 kg |
Annahmen:
- Ölverbrauch je m² und Tag 0,3 Liter
- Stromverbrauch je m² und Tag 2,9 kWh
CO2 WÄHREND DES BETRIEBS BSP. FERNWÄRME BEI 10% WENIGER VERBRAUCH:
Ein Retanol® Estrich steigert die Energieeffizienz der Fußbodenheizung und senkt die Energiekosten und die damit verbundenen CO2-Emissionen.
Im Wohnungsbau kann mit der Energieeffizienzklasse EK 1 und EK 2 somit die CO2-Emission zwischen 7,5 und 10 % gesenkt werden.

REDUZIERUNG DER CO2-EMISSION AUF 50 JAHRE MIT RETANOL® EK 2 BEI FERNWÄRME
In Zahlen ausgedrückt, reduziert man mit einem Retanol® Estrich und einem Fernwärmeanschluss die CO2-Emission um 100 kg/m² auf 50 Jahre,
ausgehend von ca. 10 % Energieersparnis bei EK 2.
| Estrich | Emission/m² | Reduzierung/m² |
| herkömmlicher Estrich | 1.000 kg | |
| Retanol® Estrich | 900 kg | 100 kg/m² |
REDUZIERUNG DER CO2-EMISSION AUF 50 JAHRE MIT RETANOL® EK 2 BEI WÄRMEPUMPE
In Zahlen ausgedrückt, reduziert man mit einem Retanol® Estrich und einer Wärmepumpe die CO2-Emission um 86 kg/m² auf 50 Jahre, ausgehend von ca. 10 % Energieersparnis bei EK 2.
| Estrich | Emission/m² | Reduzierung/m² |
| herkömmlicher Estrich | 856 kg | |
| Retanol® Estrich | 770 kg | 86 kg/m² |
HEIZKOSTENREDUZIERUNG IM BETRIEB
Mehr RETANOL® für mehr Nachhaltigkeit
Als verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Unternehmen sind die Bestätigung und der Nachweis der PCT Produkte bezüglich der Anforderungen an die Gesundheit sowie Nachhaltigkeit von elementarer Bedeutung.
Daher wurden die Retanole auf Schadstoffe und Emissionsfreiheit geprüft. Das wiederum stellt die Basis für die DGNB-Zertifizierung dar. Die Retanole erfüllen daher alle Anforderungen an die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit.
Retanole reagieren zudem bis auf den Marker zur Fluoreszenzanalyse rückstandslos und sind daher auch beim Rückbau wie ein herkömmlicher Estrich zu behandeln.
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